Leckere Kuchen für Veganer? Es ist einfacher als gedacht!

Kleiner Schokokuchen mit Erdbeeren garniert

Immer Menschen entscheiden sich für einen veganen Lebensstil, um etwas zum Wohl der Tiere beizutragen, die Umwelt zu schützen oder einfach, weil ihnen tierische Produkte nicht gut tun. Der Verzicht auf Fleisch stellt dabei für die meisten kein großes Problem dar, geht es jedoch um Eier, Milch und Butter sieht dies häufig anders aus, vor allem dann, wenn es um die Zubereitung von Süßspeisen geht. Wir haben jedoch eine gute Nachricht für dich, wenn auch du dich gerne ohne tierische Produkte ernähren möchtest, aber nicht dauerhaft auf ein herrliches Stück Kuchen verzichten willst. Es gibt nämlich zahlreiche Alternativen, auf die du beim Backen statt Milch, Butter Eier zurückgreifen kannst. So gelingen vegane Kuchen im Handumdrehen und du und deine Liebesten können es sich schon bald schmecken lassen.

Zutaten ersetzen – So gehst du am besten vor

Hast du ein ganz spezielles Rezept, das du gerne nachbacken möchtest, kannst du zunächst versuchen, ob du eine vegane Rezeptalternative im Internet findest. Ist das nicht der Fall, nimm zunächst das Originalrezept zur Hand und maskiere in der Zutatenliste, welche Produkte du ersetzten musst, um ein veganes Ergebnis zu erhalten. In den meisten Fällen wird es sich hierbei bei einem Kuchenrezept um Eier, Butter, Milch und ähnliches handeln, Mittlerweile findest du in jedem Supermarkt zahlreiche pflanzliche Alternativen zu herkömmlichen Zutaten. Leider kannst du in den meisten Fällen jedoch nicht einfach eine Zutat durch eine vegane Variante ersetzen, da du auf diese Weise wahrscheinlich nicht die gewünschte Konsistenz und somit das richtige Endergebnis erhältst. Auch der Geschmack kann zudem etwas verändert sein. Das ist auch der Grund, warum du vielleicht etwas herumexperimentieren musst, bevor dein Lieblingskuchen auch vegan perfekt gelingt.

Pflanzliche Alternativen finden

Zunächst wollen wir mit etwas einfachem beginnen, denn in den meisten Kuchenrezepten wird Butter benötigt und sei es nur, um die Form einzufetten. Generell kannst du diese einfach durch Margarine ersetzen, wobei du hier zum einen darauf achten musst, dass diese wirklich vegan ist und sie zum anderen zum Backen geeignet sein muss. Bei vielen Rezepten ist es zudem möglich, auf Öl zurückzugreifen, was viele Veganer bevorzugen, da es sich bei Margarine um ein chemisch hergestelltes Produkt handelt

Kuhmilch wiederum kann einfach durch Pflanzenmilch ausgetauscht werden, wobei Sojamilch in diesem Zusammenhang die einfachste Wahl darstellt, da diese 1:1 wie herkömmliche Milch zum Einsatz kommen kann. Bevorzugst du eine regionale Alternative, könnte Hafermilch die perfekte Wahl sein, wobei diese den Geschmack des Endergebnisses verändern kann und zudem etwas dünner ist.

Besonders heikel wird es beim Ersetze der Eier, denn hierbei stehen dir verschiedene natürliche Möglichkeiten zur Verfügung, die jedoch alle den ein oder anderen Nachteil mit sich bringen. Als besonders gut geeignet haben sich beim Backen geschrotete Leinsamen erwiesen, die einfach in Wasser gegeben werden müssen. Es gibt mittlerweile jedoch ebenfalls ein im Handel erhältliches Pulver, das meist aus Mais- oder Kartoffelstärke besteht und mit Wasser angerührt wird. Solltest du dich für ein solches entscheiden, wird bestimmt niemand merken, dass sich keine Eier in deinem Kuchen befinden.

Einem veganen Kuchenschmaus steht somit nichts mehr im Wege.

Hat nichts mit Diät zu tun: Wo kommen Fettabscheider zum Einsatz?

Abwässer aus lebensmittelverarbeitenden Betrieben wie zum Beispiel aus Hotels und Restaurants sind mit Ölen und Fetten belastet. Würden diese fettigen Abwässer in die Kanalisation gelangen, dann würden diese sich in den Rohren des öffentlichen Kanalnetzes ablagern. Dies würde zur verstärkten Verstopfung, Geruchsbelästigung sowie durch eine nachgelagerte Zersetzungsreaktion des Fettes zu Gas- und Säurebildung führen.
Dies hätte zur Folge, dass über die Jahre auch die Abwasserrohre Schaden nehmen würden.
Auch der gesamte nachfolgende Betrieb von Kläranlagen wäre nachhaltig gestört. Deshalb ist es für lebensmittelverarbeitende Betriebe Pflicht, eine Fettabscheideranlage zur Abwasservorbehandlung einzubauen. Erst danach darf das Abwasser in die Kanalisation geleitet werden.

Klares reines Wasser in einem See

Funktion des Abscheiders für fettige und ölige Abwasserinhaltsstoffe

Über den Zulauf gelangt das fetthaltige Abwasser in die Fettabscheideranlage. Damit die Strömung des einfließenden Abwassers abgeschwächt und der Abscheideraum gleichmäßig angeströmt wird, befindet sich eine Prallplatte im inneren des Abscheiders.
Im Anschluss werden die Abwasserinhaltsstoffe nach den Prinzipien der Schwerkraft getrennt. So sinken feste Stoffe am Boden des Abscheiders und gelangen in den Schlammfang. Fette und Öle steigen dagegen aufgrund ihrer im Vergleich zu Wasser geringeren Dichte nach oben und setzen sich als schwimmende Fettphase auf dem Abwasser ab. Das so vorgereinigte Wasser wird im Anschluss über den Abfluss wieder ausgeleitet. Dessen Öffnung ist so positioniert, dass nur die flüssige Wasserphase wieder nach außen gelangt.
Fettabscheider sehen aus wie große Tanks und werden je nach einfließenden Volumenstrom des zu klärenden Wassers dimensioniert. Zudem spielen die Temperatur des Schmutzwassers, etwaige im Schmutzwasser enthaltene Reinigungs- und Spülmittel sowie die Dichte der abzuscheidenden Fette und Öle eine Rolle.
Nach einer Berechnungsformel wird im Anschluss seine Nenngröße nach DIN 4040-100 sowie DIN EN 1825-2 ermittelt.

Einbauvarianten von Fettabscheideranlagen

Grundsätzlich lassen sich Fettabscheideranlagen freistehend in einem Betriebsgebäude oder unterirdisch verbauen. Für den reibungslosen Betrieb sollte der Standort und fachgerechte Einbau jedenfalls so gelöst werden, dass der Abscheider auf einem Fundament mit ausreichender Tragfähigkeit steht, jederzeit für Wartung und Entsorgung des Inhalts zugänglich ist und ausreichend belüftet werden kann.

Richtige Reinigung und Wartung von Fettabscheideranlagen

Zum funktionssicheren Betrieb des Fettabscheiders muss dieser regelmäßig entleert und gereinigt werden. Die Norm empfiehlt hierbei eine Leerung in einem Turnus von vier Wochen. Darüber hinaus sind Fettabscheideranlagen auch noch einer jährlichen Inspektion und Wartung durch einen Sachkundigen zu unterziehen. Hierbei müssen beispielsweise die Innenwandflächen des Abscheiders und des Schlammfanges auf Risse und sonstige Auffälligkeiten kontrolliert werden. Gerade im Bereich der Dreiphasengrenze von Wasser, Fett und Luft sollten metallische Werkstoffe auf Korrosion und Innenbeschichtungen auf ihren einwandfreien Zustand geprüft werden. Während der jährlichen Inspektion werden auch etwaige elektronische Installationen des Abscheiders auf Herz und Nieren geprüft. Da diese bei entleertem und gereinigten Abscheider zu erfolgen hat, sollte der Termin am besten mit der entsprechenden Reinigung koordiniert werden.
Zudem muss laut DIN 4040-100 alle fünf Jahre eine Generalinspektion durch einen Fachkundigen erfolgen. Hierbei findet zudem eine Dichtheitsprüfung der Zuflussleitung vor der Abscheideranlage statt.
Die erfolgte Inspektion und Wartung muss wie die turnusgemäße Reinigung laut Norm in ein Betriebstagebuch eingetragen werden. Diese dient als Nachweis der Sorgfaltspflicht, falls es bei einer Störung zu Sach-, Personen- oder Umweltschäden kommt. Hierin werden auch sonstige Sanierungs- und Reparaturmaßnahmen rund um den Fettabscheider dokumentiert.